Alberto Acosta, Sandra Weiss und Grupo Sal
„PLURIVERSUM“

Mit internationalen Gastredner*innen

PLURIVERSUM verbindet modernste entwicklungspolitische Impulse und Informationen aus aller Welt mit hochwertiger Musik und faszinierenden Projektionen ein außergewöhnliches Multimedia-Event!

Das Gesamt-Projekt besteht aus einer Reihe von Gesprächen mit live-zugeschalteten Intellektuellen, Forschenden, Aktivist*innen und Politiker*innen aus allen Kontinenten, die an bedeutenden sozial- und umweltpolitischen Auseinandersetzungen beteiligt sind. Wir möchten ihren Stimmen eine Bühne bieten, um ihre für die Gesellschaft bedeutsamen Ansichten und Perspektiven mit der deutschen Öffentlichkeit zu teilen. Denn unter PLURIVERSUM verstehen wir die Erkenntnis, die Anerkennung und die Verbreitung einer unerkannten bzw. unterdrückten Vielfalt von emanzipatorischen Perspektiven.

Impulsgebend für dieses moderne Konzept war „Pluriverso“, ein Lexikon des Post-Development, das unser Freund und Co-Moderator des Programms, Alberto Acosta, 2019 mitveröffentlichte.

Gemeinsam mit der freien Journalistin Sandra Weiss laden Alberto Acosta und Grupo Sal an jedem Abend jeweils eine prominente Persönlichkeit aus einer anderen Region dieser Welt per Liveschaltung ein, um zukunftweisende Gedanken, Ideen und Konzepte aufzuzeigen und miteinander zu diskutieren. Dabei wird auch dem Publikum die Möglichkeit gegeben, allen Akteur*innen Fragen zu stellen.

Die thematischen Darbietungen werden musikalisch von dem Grupo Sal – Sextett umrahmt und durch den Projektionskünstler Johannes Keitel in einem ästhetischen Kontext visueller und thematischer Verdichtung eingebettet.

Themen, die der Breite der Aktivitäts- und Forschungs-Schwerpunkte der Gastredner*innen entsprechen, sind folgende: Klimagerechtigkeit, Menschenrechte, Rechte der Natur, Stärkung der Zivilgesellschaften, Zeugnis aktueller Auseinandersetzungen, Brücken schlagen zwischen Globalem Süden und Globalem Norden, neue Konzepte, neue Perspektiven, Partizipation, Rechte der indigenen Völker, neue soziale Bewegungen, disruptive Entwicklungen. Insgesamt unter dem Motto: „Was dringend zu tun ist, um die Welt zu verändern und gerechter zu machen.“

In der vergangenen Veranstaltungsreihe, im November 2022, wurden zum Beispiel folgende relevante Erfahrungen und Konzepte durch das persönliche Zeugnis prominenter Vertreter*innen beleuchtet und verknüpft: Der Kampf indigener Völker um den Regenwald (Buen Vivir) – Patricia Gualinga, der wachsende Protagonismus der Afro-Gemeinschaften in Lateinamerika (Sentipensar) – Marilyn Machado Mosquera, die Erfolge des Kampfes gegen die invasive Ölforderung in Afrika, Nigeria (Ubuntu) – Nnimmo Bassey und die basisdemokratische ökologische Bewegung in Indien (Eco-Swaraj) – Ashish Kothari.

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