Alberto Acosta, Niko Paech und Grupo Sal
Buen Vivir im Gespräch mit
Postwachstumsökonomie

Alternative Wege für eine nachhaltige und gerechte Zukunft

 

In dieser Veranstaltungsreihe trifft der große, lateinamerikanische Intellektuelle und Verfechter der Praxis des “Buen Vivir” Alberto Acosta auf Niko Paech, Professor für Plurale Ökonomie an der Universität Siegen. Gemeinsam werden alternative Gesellschaftsmodelle ergründet:

Die indigene Praxis „Buen Vivir“ (gutes Leben), propagiert – neben einem Leben im Einklang mit der Natur – für eine neue „Ethik der Entwicklung“, ein soziales und solidarisches Wirtschaften und eine Veränderung im Lebens und Politikstil. Der Wirtschaftswissenschaftler Niko Paech, beschreibt mit seinen Theorien zur Postwachstumsökonomie, wie so ein moderner Lebensstil, der ein „Gutes Leben“ für alle ermöglicht, bei uns aussehen könnte.

Auf erfrischend lockere und humorvolle Weise denken sie ein Ende des ausbeuterischen und zerstörerischen Ressourcenabbaus herbei. Und sie diskutieren, auch unter Einbezug des Publikums, die Potentiale des Buen Vivir und der Postwachstumsökonomie für die Gestaltung einer nachhaltigen und gerechten Zukunft unter Berücksichtigung von Faktoren wie Ressourcenknappheit und Verteilungsgerechtigkeit.

Grupo Sal mit ihrer mitreißenden lateinamerikanischen Musik sorgt dafür, dass ein Teil des guten Lebens, der alle Kulturen miteinanderverbindet, an diesem Abend direkt erlebbar wird.

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