Geboren 1929
in Köln, studierte Philosophie und alte Sprachen in
Köln und Freiburg, sowie Evangelische Theologie und
Germanistik in Göttingen und promovierte 1954 über das
literaturwissenschaftliche Thema "Untersuchungen zur
Struktur der Nachtwachen von Bonaventura".
1968-72 "Politische Nachtgebete"
in Köln.
1971 Habilitation an der Philosophischen
Fakultät der Universität Köln.
1975-1987 Professorin für Systematische
Theologie am Union Theological Seminary in New York,
hernach zeitweise Gastprofessorin an der Gesamthochschule
Kassel und an der Evangelisch-Theologischen Fakultät
der Universität Basel.
Dorothee Sölle war verheiratet, hatte
vier Kinder und lebte zuletzt als freie Schriftstellerin
und Theologin in Hamburg. Sie starb am 27. April 2003.
Auszeichnungen: Theodor-Heuss-Medaille
(1974), Dr.theol.h.c. der Faculté Protes-tante in Paris,
Droste-Preis für Lyrik der Stadt Meersburg (1982), Salzburger
Landespreis für Zukunftsfragen (1996).
Zu ihren neueren Veröffentlichungen gehören: Verrückt
nach Licht.
Gedichte (1984);
Gott denken. Einführung in die Theologie
(1990);
Zivil und Ungehorsam. Gedichte (1990);
Es muß doch mehr als alles geben.
Nachdenken über Gott (1992);
Gott im Müll. Eine andere Ent-deckung
Lateinamerikas (1992);
Gewalt. Ich kann mich nicht gewöhnen
(1994);
Gegenwind. Erinnerungen (1995);
Zwietracht in Eintracht. Ein Religionsgespräch
(mit Fulbert Steffensky, 1996).
Weitere Informationen zu Dorothee
Sölle finden Sie auf der Website:
http:/www.dorothee-soelle.de/
unseres Freundes Hinrich Olsen.

Hinrich Olsen, Dorothee Sölle,
Luise Olsen
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