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Traum einer gerechten Zukunft
Konzertlesung mit GRUPO SAL und SIEGFRIED PATER
Globalisierung ist in aller Munde und auch
ihre kritischen Betrachter haben Teil an der weltweiten Vernetzung
von Märkten und Kommunikation. Uns geht es mehr denn
je darum, auch den Anspruch auf Gerechtigkeit und gleichberechtigte
Wirtschaftsbeziehungen zu globalisieren. Seit drei Jahrzehnten
gibt der „Faire Handel“ eine Antwort auf diese
Herausforderung mit dem Ziel, die Lebensverhältnisse
der Menschen in den Ländern des Südens durch „faire“
wirtschaftliche Bedingungen nachhaltig zu verbessern.
- Mit dieser Collage von lebendiger
Musik, fantastischen Geschichten und informativen Hintergründen
verleihen wir unserer Sehnsucht nach einer „fairwandelten“
Welt Ausdruck:
- Poetische Texte von Pablo Neruda und Heinrich Böll
erheben ihre Stimme für ein „humanes Prinzip“
in der Ökonomie
- Wir schildern unseren Traum von einer Welt, die auf
dem Kopf steht: der faire Handel floriert, während
die „Global Players“ an Boden verlieren
- Ein Gespräch zwischen zwei Kaffeebohnen, einer
„fair gehandelten“ und einer „konventionellen“,
skizziert den Unterschied der Handelswege und parodiert
die bestehende Wirtschaftsordnung
- Witzig-freche Geschichten reflektieren schließlich
auch die Schwierigkeiten, gerechte Handelsbeziehungen
in die Praxis umzusetzen
Der Begründer zahlreicher Dritte-Welt-Initiativen,
Siegfried Pater, der seit mehr als 30 Jahren zum Thema „Fairer
Handel“ arbeitet, trägt die Texte vor. In seine
Beiträge fließen erfrischend und selbst-ironisch
eigene Erfahrungen als Entwicklungshelfer in Brasilien ein.
Siegfried Pater ist selbständiger Journalist, Filmemacher
und Autor zahlreicher Bücher zu entwicklungs- und umweltpolitischen
Themen. Für sein vielfältiges Engagement für
eine gerechte Welt wurde er 2003 mit dem „Oscar-Romero-Preis“
ausgezeichnet.
Grupo Sal pflegt seit 20 Jahren die künstlerische
Auseinandersetzung mit der Nord-Süd-Thematik in Zusammenarbeit
mit engagierten Persönlichkeiten (Dietmar Schönherr,
Dorothee Sölle, Ernesto Cardenal, Gioconda Belli u.a.).
Die sechs Musiker stellen mit Liedern zeitgenössischer
latein-amerikanischer Komponisten und Interpreten (A. Piazzolla,
R. Blades, J.L. Guerra u.a.) den kulturellen „Reichtum
der Armen“ vor. Sie besingen die Kraft der menschlichen
Würde und beschreiben Schicksale, so unterschiedlich
wie das eines Rosenverkäufers oder eines Auftragsmörders.
Die lebendige Musik entführt in eine Welt fernab von
Börsen, Banken und Trading Companies.
Wir wollen mit diesem Programm Mut machen, eine hoffnungsvolle
Perspektive in die Tat umzusetzen und möchten Sie einladen,
gemeinsam mit uns die Gerechtigkeit zu feiern.
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